Verpackung und Versand
Damit der Versicherungsschutz bei DHL im Schadensfall greift, muss die Verpackung so beschaffen sein, dass sie den Inhalt vor den typischen Belastungen eines automatisierten Transports schützt. DHL orientiert sich dabei an strengen Richtlinien, die oft einen Sturz aus etwa 80 cm Höhe sowie Druck durch Stapelung berücksichtigen.
Hier sind die zentralen Anforderungen für einen versicherten Versand:
1. Die Außenverpackung
- Stabilität: Verwenden Sie eine ausreichend feste Kartonage (bei schweren oder empfindlichen Gütern idealerweise zweiwellige Wellpappe).
- Form: Das Paket muss quaderförmig und stapelbar sein. Lose Umhüllungen aus Papier oder Folie können in Sortieranlagen hängen bleiben und führen oft zum Verlust des Haftungsanspruchs.
- Verschluss: Nutzen Sie breites, selbstklebendes Kunststoffklebeband. Alle Schlitze und Kanten sollten sicher fixiert sein.
2. Die Innenverpackung (Polsterung)
- Kein direkter Kontakt: Der Inhalt darf niemals die Außenwand des Kartons berühren. Ein Mindestabstand von 6 cm zu allen Seiten ist bei empfindlicher Ware (z. B. Elektronik) vorgeschrieben.
- Fixierung: Die Ware darf sich im Paket nicht bewegen können. Hohlräume müssen komplett mit Polstermaterial wie Luftpolsterfolie, Kraftpapier oder Styroporchips ausgefüllt werden.
- Trennung: Werden mehrere Gegenstände verschickt, müssen diese einzeln gepolstert und voneinander getrennt sein.
3. Besondere Inhalte & Limits
- Wertgrenzen: Pakete sind standardmäßig bis 500 € versichert. Für höhere Werte müssen Sie eine Transportversicherung dazubuchen (bis zu 25.000 € möglich).
- Valoren Klasse II: Achten Sie darauf, dass bestimmte Wertgegenstände (z. B. Schmuck, Bargeld) nur bis zu einer Grenze von 500 € pro Paket zulässig sind. Übersteigt der Wert diese Grenze, besteht bei Verlust gar kein Versicherungsschutz.
Tipp: Dokumentieren Sie den Verpackungsprozess mit Fotos, falls Sie später beweisen müssen, dass die Ware vorschriftsmäßig geschützt war.
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